escape small
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Nächtliches Fahrrad fahren in viel zu kurzem Kleid. Das kleine Schwarze zum Winterschal. Erstaunliches auf dem Fixie. Oh wow. Ich bin so Szene, ey. (Ich hoffe sehr mein Sarkasmus ist an dieser Stelle nicht zu überlesen.) Die Baumkronen im Hof verfärben sich. Es drückt alles sehr. Echt. Irgendwie komme ich nicht zurecht mit dem nicht zurecht kommen. Erst als der Tag schon wieder vorrüber war verließ ich meine Wohnung. Das Fahrrad auf der Schulter, machte ich am Briefkasten halt. Ein Brief von D. Und das Herz wusste nicht ob es hüpfen soll. Seit so vielen Jahren schon schreiben wir. Es geht so tief. Nun. Das ist aber nicht die Sache. Nicht gerade. Nicht jetzt. Ich traf mich. Ich traf mich mit N. Wir trafen uns. Fuhren in die Stadt. Tranken Bier und rauchten. Ich rauchte. Zu beschreiben wie ich mich fühlte als wir uns das erste mal hinsetzten ist einfach: fehl am Platz. Sehr. Erst nach und nach legte es sich und dann fühlte es sich richtig an, meinen Kopf auf seine Schulter zu legen, als er meine Hand nahm und in seine legte.
12.9.10 02:07
 


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